GOKO M6 bringt Spezifikationen aus der Industrierobotik in das Rennen um Premium-Mähroboter
GOKO präsentiert mit dem M6 einen 4WD-KI-Mähroboter, der Industrierobotik-Spezifikationen für anspruchsvolles Gelände und große Grundstücke in den Premium-Consumer-Markt bringt.

GOKO, die Consumer-Robotik-Marke von Robot++, hat den M6 vorgestellt – einen 4WD KI-Mähroboter, der auf jene Bereiche der Gartenpflege abzielt, mit denen viele herkömmliche Mähroboter noch zu kämpfen haben: steile Hänge, unebenes Gelände, hohes Gras und große, komplexe Grundstücke.
Die Ankündigung vom May 10 positioniert den M6 als Flaggschiff-Produkt von GOKO und als Einstieg von Robot++ in die intelligente Outdoor-Robotik für Endverbraucher. Der kommerzielle Vorbehalt ist wichtig: Laut GOKO wird der M6 Mitte May 2026 sein weltweites Debüt auf Kickstarter geben, wobei der weltweite Versand nach Abschluss der Kampagne beginnt. Käufer sollten ihn als Produkt in der Einführungsphase betrachten, nicht als ausgereifte, bereits installierte Flotte.
Das Datenblatt ist dennoch beachtenswert. GOKO listet 4WD mit adaptiver Federung, Vorderradlenkung, Wendemanöver mit Nullradius, kabellose CyberNav Fusion-Navigation mittels VSLAM, RTK, IMU und Odometrie, NRTK-Unterstützung, Kartierung über unbegrenzte Zonen hinweg und bis zu 15 acres kartierte Fläche auf. Für die Mäharbeit werden wechselbare Razor Discs für den Feinschliff, Rotary Mulching Blades für dichteren Bewuchs, eine Schnittbreite von 16.5-inch sowie eine verstellbare Schnitthöhe von 25-100 mm angegeben.
Die zentrale Behauptung zur Geländegängigkeit ist offensiv: GOKO gibt an, dass der M6 42-degree Steigungen bewältigen kann, was einer Steigung von 90% entspricht. Zudem wird eine AI QuadVision-Hindernisvermeidung mit vier Kameras und der Erkennung von mehr als 200 Objekttypen versprochen, dazu bis zu 360 minutes Laufzeit und eine Mähleistung von bis zu 2 acres pro Tag.
Damit spielt der M6 eher in der Liga der Premium-Mäher als in der Kategorie der einfachen "Saugroboter für Gras". Zu den relevanten Vergleichsmodellen gehören Allradmäher im Stil des Mammotion Luba, der Segway Navimow, Husqvarna Automower, Ecovacs GOAT, Yarbo und andere kabellose Outdoor-Roboter, die versuchen, über kleine, flache Rasenflächen hinauszugehen.
Die entscheidende Frage für Käufer ist nicht nur, ob der M6 beeindruckende Start-Spezifikationen hat. Es geht darum, ob diese Spezifikationen nassem Gras, wechselnden Lichtverhältnissen, Baumbestand, RTK-Ausfällen, unebenen Hängen, Hundespielzeug, Gartenkanten, Kindern, Haustieren und dem täglichen Chaos in Vorstadtgärten standhalten. Hinderniserkennung und kabellose Kartierung sind nur dann nützlich, wenn der Roboter souverän reagiert, wenn sich die Umgebung verändert.
Die Verbindung von GOKO zu Robot++ ist der strategische Grund, das Projekt im Auge zu behalten. Robot++ hat sich im Bereich der industriellen autonomen Robotik positioniert, und GOKO sagt, dass der M6 mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung aus der Industrierobotik in die private Rasenpflege überträgt. Wenn sich dieses Know-how in langlebiger Mechanik, zuverlässiger Navigation und reparierbarer Hardware niederschlägt, könnte der M6 mehr sein als nur ein weiterer Crowdfunding-Mäher.
RoboHub führt den GOKO M6 nun als Outdoor-Heimroboter. Beschaffungsverantwortliche und Early Adopter sollten nach unabhängigen Hangtests, Richtlinien für Regen und nasses Gras, dem Verhalten bei Grenzüberschreitungen, Kosten für Ersatzmesser und Batterien, Service-Regionen, Garantie, RTK/NRTK-Anforderungen, Diebstahlschutz, App-Datenschutz und dem Vorgehen bei Verzögerungen im Kickstarter-Zeitplan fragen.
Das übergeordnete Signal ist, dass sich die Outdoor-Robotik für Endverbraucher in verschiedene Segmente aufteilt. Kostengünstige Mäher zielen weiterhin auf einfache Rasenflächen ab. Premium-Plattformen bewegen sich in Richtung unwegsames Gelände, kabellose Einrichtung, Multi-Zonen-Kartierung, Computer Vision und längere Laufzeiten. GOKO M6 versucht, vom ersten Tag an in dieses zweite Segment einzusteigen.
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